Immer mehr Krankenkassen bezuschussen sportmedizinische Untersuchungen

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Eine gründliche sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung beinhaltet neben einer ausführlichen Anamnese, Ganzkörperuntersuchung, Lungenfunktion und Ruhe-EKG auch ein Belastungs-EKG sowie ein gemeinsames Beratungsgespräch mit dem Sportarzt. Optional können eine Echokardiografie oder laborchemische Parameter mittels Blut-/Urinuntersuchungen (z.B. Eisenstatus) im Einzelfall sinnvoll sein. Zudem helfen erweiterte sportmedizinische Untersuchungen wie Spiroergometrie/Laktatdiagnostik oder biomechanische Analysen das Training zu optimieren und Verletzungsrisiken zu minimieren. Nachdem die Techniker Krankenkasse im August 2012 die Förderung diesbezüglich mit bis zu 120 EUR initiiert hatte, folgten bis zum jetzigen Zeitpunkt 17 weitere Krankenkassen (beispielsweise hkk, BKK vor Ort und Actimonda Krankenkasse) – Tendenz steigend. Dabei schwanken sowohl die Bezuschussungsumfänge (100 bis 300 EUR) sowie deren Inhalte. Der Praxisalltag hat allerdings auch gezeigt, dass im Einzelfall auf Anfrage des Versicherten Zuschüsse zur sportmedizinischen Untersuchung erfolgen können, selbst wenn die Krankenkasse kein entsprechendes Programm in ihrem Leistungskatalog ausweist. Entscheidend bei der Wahl einer sportmedizinischen Institution sind neben der Zusatzbezeichnung Sportmedizin auch die Interdisziplinarität sowie die tägliche Praxis im Umgang mit Sportlern. SMS Sportmedizin Berlin ist offizieller sportmedizinischer Partner des BMW BERLIN-MARATHON und empfohlener Untersucher von DGSP. Bei uns finden Sie ein Netzwerk aus verschiedenen Fachärzten, Sportwissenschaftlern,  Physiotherapeuten und Trainern mit langjähriger Erfahrung im Freizeit-/ Breiten- und Spitzensport.

Quelle: FOCUS 26/2013 (S. 55 ff.) Auszug aus „Willkommen in der Sportk(l)asse“